Buddhismus

Der Diamantweg gehört zur Karma Kagyü Schule des Tibetischen Buddhismus. Die verwendeten Belehrungen gehen direkt auf den historischen Buddha zurück, der vor ca. 2.600 Jahren als Fürstensohn Siddharta Gautama in Indien geboren wurde.

Nach langer spiritueller Suche erfuhr er in tiefer Meditation alle Qualitäten seines Geistes, den Zustand von unbedingtem und dauerhaftem Glück – die Erleuchtung. Obwohl der Buddhismus aufgrund seiner äußeren Merkmale als Weltreligion eingeordnet wird, sehen Buddhisten ihn eher als eine Methode, die sie zu ihren inneren Fähigkeiten führt.

Was ist Buddhismus?

Buddha vermittelte wirksame Mittel, die zur Erleuchtung führen. Meditation sorgt dafür, intellektuell Verstandenes zur eigenen Erfahrung werden zu lassen.

Stets ermutigte Buddha seine Schüler, kritisch seine Erklärungen zu hinterfragen, bevor sie im eigenen Leben angewendet werden. Dank dieser Haltung kennt der Buddhismus keine Dogmen und ist deshalb bis heute offen für wissenschaftliche Erkenntnisse und gesellschaftliche Entwicklungen.

Heute lassen sich drei Hauptrichtungen zuordnen:
• die „Schule der Älteren“ (skt. Theravada)
• der „Große Weg” (skt. Mahayana)
• der „Diamantweg” (skt. Vajrayana).

Die Ziele dieser Richtungen sind weitgehend identisch. Lehrstil und äußere Form unterscheiden sich jedoch deutlich. Der Diamantweg-Buddhismus in der Tradition der Karma Kagyü Linie ist heute im Westen eine der verbreitetsten buddhistischen Richtungen.

Diamantweg-Buddhismus der Karma Kagyü Linie

Die Karma Kagyü Linie gehört zu einer der vier großen buddhistischen Schulen Tibets. Als Linie der direkten mündlichen Überlieferung legt sie besonderen Wert auf Meditation und die Anleitung durch einen Lehrer.

Die Karma Kagyü Linie hat ihren Ursprung beim historischen Buddha und entwickelte sich zu einem praktischen Erleuchtungsweg in Indien und Tibet. Vor rund 1000 Jahren prägten buddhistische Meister wie Naropa und Maitripa sowie die bekannten Verwirklicher Marpa und Milarepa die Ursprünge unserer Linie.

Seit dem 12. Jahrhundert hat die ununterbrochene Reihe von Wiedergeburten des Karmapas – wie mehrfach von Buddha vorhergesagt – diese Übertragungslinie gehalten. So gilt der zweite Karmapa als erster bewusst wiedergeborener Lama Tibets. Seitdem sind die Karmapas das Oberhaupt der Karma Kagyü Linie und bis heute verantwortlich für ihren Fortbestand.

Lama Ole Nydahl:
Buddhismus im Westen

Lama Ole und Hannah Nydahl gründeten auf Wunsch des 16. Karmapa weltweit mehr als 650 buddhistische Zentren des Diamantweg-Buddhismus, die unter der spirituellen Leitung des 17. Karmapa Trinle Thaye Dorje stehen.

Die Zentren und Meditationsgruppen ermöglichen interessierten Menschen einen Zugang zu den authentischen Meditationen und Erklärungen des Diamantweg-Buddhismus. Dem Leben der westlichen Welt angepasst, versteht Lama Ole auf einzigartige Weise,  diese Lehren mit Unterstützung seiner Zentren den Menschen näherzubringen.

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