Ein Lebensbaum aus dem EC-Wald

EC Blog Archive for Februar, 2012

Ein Lebensbaum aus dem EC-Wald

%A, 27UTCMon, 27 Feb 2012 17:52:52 +0000 %e. %B %Y

Stupas sind buddhistische Bauwerke, die den erleuchteten Geist sowie das Leben des Buddha symbolisieren. Man kann sie überall in Tibet finden und viele davon wurden in den letzten Jahrzehnten im Westen gebaut, zum Beispiel in Spanien, Griechenland, Deutschland, Russland  oder letztes Jahr in Österreich.

Jede Stupa beinhaltet Reliquien und einen “Lebensbaum”, bedeckt mit Mantras – das Herz einer Stupa. Diese Zentralachse steht für die verschiedenen Weisheitsaspekte eine Buddhas. Genau so wie für jeden einzelnen Bestandteil einer Stupa gibt es gewisse Anforderungen, welcher Baum dafür geeignet ist, als Lebensbaum verwendet zu werden. Entsprechend genauer traditioneller Anweisungen suchte Lama Ole während seines Buchretreats im Februar einen Baum aus dem EC-Wald aus, der für die nächste Stupa gedacht ist, die diesen Sommer in Europa gebaut wird.

Nach der “Baumaktion” gab es genügend Zeit, diesen besonderen Tag gemeinsam in der verschneiten Hügellandschaft des Europazentrums zu feiern.

von Meike

Lama Ole im Buchretreat

%A, 23UTCThu, 23 Feb 2012 19:14:10 +0000 %e. %B %Y

Hier ein Einblick, wie das laufende Buchretreat im zweiten Stock der EC Villa aussieht.

Mit der Ausnahme von zwei Wochenendkursen in Prag und Heidelberg sind Lama Ole, Caty und Meike den ganzen Februar über im Buchretreat. Sie arbeiten den ganzen Tag an einem neuen Buch über die Hauptmeditationspraktiken des Diamantweg Buddhismus im Westen. Das sind die vier Grundübungen (tib. Ngöndro) oder die Meditation auf den 8. Karmapa. Sie sind ein erfahrenes Bücherschreib-Team: Meike tippt die Bemerkungen und Zusätze, die Lama Ole handschriftlich  in die Erklärungen einfügt, die er bereits vor vielen Jahren geschrieben hat, während Caty gleichzeitig editiert. Auf diesem Weg ist es möglich, gleichzeitig a mehreren Kapiteln zu arbeiten. Das Resultat wird eine moderne Ausarbeitung von allen unseren Hauptmeditationen sein, die besonders für die Laienpraktizierenden in der westlichen Welt passt.

Von Zeit zu Zeit macht Lama Ole eine kurze Schreibpause, um die Morgenmeditation anzuleiten, draußen bei der Arbeit zu helfen oder am Abend die Fragen seiner Schüler zu beantworten.

Wir werden oft gefragt, was denn der Unterschied ist zwischen einem Buchretreat und Projekttagen. Bei Projekttagen hat Lama Ole normalerweise viele verschiedene Aktivitäten während des Tages. Er schreibt Artikel, führt Telefongespräche, beantwortet Emails, gibt Interviews oder trifft sich mit Teams, die an unterschiedlichen Projekten weltweit arbeiten. Das Schreiben von einem Buch erfordert mehr einsgerichtete Konzentration und eine ungestörte und ununterbrochene Arbeitsatmosphäre für Tage oder gar Wochen. Die andere Arbeit wird in dieser Zeit auf eine Minimum beschränkt, normalerweise begrenzt auf die späten Abend- und Nachtstunden.

 

von Meike

Meditationsretreat

%A, 18UTCSat, 18 Feb 2012 21:03:39 +0000 %e. %B %Y

Nach der Hälfte von Lama Ole´s Buchretreat im Februar hier ein kleiner Einblick in einige Aktivitäten, die es gab und die immer noch weitergehen.

Um aus diesen Wochen möglichst viel für jeden, der das EC besucht, herauszubekommen, leiten Reiselehrer ein Meditationsretreat im Kraftfeld des Lamas mit vier Meditationssitzungen pro Tag. Gleichzeitig hat Lama Ole so genügend ungestörte Arbeitszeit um sich auf das Bücherschreiben mit Caty zu konzentrieren. Im Buch wird es um die verschiedenen Meditationspraktiken des Diamantweg Buddhismus gehen.  Bevor Lama Ole mit dem Schreiben begann, gab er Belehrungen zur Meditations auf den 16. Karmapa und leitete spontan die Morgenmeditation an. Die Niederschrift dieser Belehrung wird nun für das Buch verwendet.

Zwischen den Meditationssitzungen und den Mahlzeiten hilft jeder Teilnehmer eine Stunde lang mit bei den Hausarbeiten, der Arbeit draußen oder beim Herrichten der Villa. Und natürlich gibt es auch Zeit, das EC Winterwonderland zu genießen.

An den Abenden ist dann Zeit, um mit den Freunden aus aller Herren Länder zu reden, Fragen zu stellen und Dharmabelehrungen zu hören. Guido  und Florinda aus Österreich sprachen über Liebe und Partnerschaft aus buddhistischer Sicht. Am nächsten Abend beschloss Lama Ole seinen Schreibtisch für einige Stunden zu verlassen und setzte sich zu seinen alten Freunden Pedro und Dorrit, die berichteten, wie der 17. Karmapa Thaye Dorje als Kind in den Westen gelangte. Es gab so viel zu erzählen und so viele Erinnerungen zu teilen, so dass Pedro am nächsten Abend spontan einen zweiten Vortrag dazu hielt.

Das Meditationsretreat wird für die Dauer von Lama Ole´s Buchretreat weitergehen.

 

von Meike

Eine Art Ausnahmezustand herrschte am  EC, der ungefähr 36 Stunden dauerte: Während des Buchretreats fegte ein schwerer Sturm durch die Allgäuer Region und brachte mehr als einen Meter Neuschnee.

Trotz vier Meditationssitzungen am Tag und der intensiven Bucharbeit schaufelten Freunde aus allen Teilen der Welt von morgens bis nachts unermüdlich die Schneemassen zur Seite. Lama Ole bestand darauf, da mitzumachen und unterbrach sein Buchretreat mehrmals und pflügte durch die Schneewehen in seiner vertrauten kraftvollen Art und Weise.

Unterstützt von einem Schneepflug und einem Radlader, die die Straße frei hielten und die Schneehaufen auf die Seite räumten, konnten die meisten Besuchern ohne allzu große Probleme ankommen oder abreisen, auch ohne stecken zu bleiben. Unbeeindruckt vom schweren Sturm, der in jedes Gesicht peitschte, die Kleidung weiß machte und den Nachbarschneeschaufler hinter aufgewirbelten Schneewolken verschwinden ließ, war jeder in ausgezeichneter Stimmung – und für viele war das eine einzigartige Erfahrung! Als netten Tagesabschluss leitete Lama Ole die Abendmeditation und gemeinsam schauten dann alle einen aufregenden Film bis in die Nacht.

— von Pit Weigelt

 

Erstes Sommerkurs Teamtreffen 2012

%A, 14UTCTue, 14 Feb 2012 13:08:50 +0000 %e. %B %Y

“Diese Stelle wird nicht aufhören, Menschen zu inspirieren und zu berühren.”

Lama Ole Nydahl beim Sommerkurs Teamtreffen, 4. Februar 2012

Anfang Februar trafen sich zum ersten Mal dieses Jahr die Teams, die den Internationalen Sommerkurs am EC vorbereiten. Sie brachten sich gegenseitig auf den neuesten Stand der Planungen. Dennoch fühlte es sich für viele Teilnehmer nicht einmal an wie ein Organisationstreffen. Die Erfahrung unserer Sommerkurs-”Veteranen” aus früheren Jahren stellen eine solide Grundlage von Kenntnissen und Wissen dar, die es möglich macht, sich schon jetzt auf frische Idee und noch genauere Detailfragen zu konzentrieren, die zum Beispiel den Küchenbereich, die Kinderbetreuung  oder die Raum- und Platzplanung vor Ort betreffen.

Indem wir die letzten vier Jahre gemeinsam gearbeitet haben, haben wir uns einzeln und als Teams weiter entwickelt. Wir lernten uns gegenseitig kennen und unsere sich ergänzenden Qualitäten und Fähigkeiten, wir lernten, wie die Dinge am besten laufen, und verbesserten uns in verschiedenen Bereichen und auf vielen Ebenen. Die Organisation des diesjährigen Sommerkurses ist also schon gut unterwegs und wir hatten ein entspanntes und freudvolles Wochenende zusammen.

Begeistert von der wachsenden Freude und Freundschaft nahmen wir uns einfach Zeit zu plaudern, gemeinsam zu meditieren und das sonnige Wetter draußen genau so zu genießen wie die freundliche Atmosphäre eines inspirierenden Wochenendes.

 

Ein Spaziergang im Schnee

%A, 13UTCMon, 13 Feb 2012 08:11:24 +0000 %e. %B %Y

Beim Schreiben eines neuen Buches über Meditation im Diamantweg Buddhismus machten Lama Ole und Caty eine kurze Pause und unternahmen mit den Gästen am EC einen Spaziergang den Berg hinauf  – und genossen so den Sonnenschein und die Aussicht übers Allgäu bei sibirischen Temperaturen um die – 25° Celsius.

 

Skifahren & Meditieren

%A, 05UTCSun, 05 Feb 2012 19:46:29 +0000 %e. %B %Y

Seine Freunde am vergangenen Wochenende wiederzuerkennen war gar nicht so einfach – lässige Menschen, die dicke neonfarbene Kleidung, lustige Brillen und Helme trugen, trafen sich zu unserem zweiten Ski & Meditationswochenende.

Begonnen wurde mit Belehrungen über Meditation von Patricia Press-Schaffrick und gemeinsamem Meditieren. Später rundete eine weitere Dharmabelehrung von Sax Camarata aus Italien das Wochenende ab.

Auf dem Berg erarbeiteten wir uns unseren Weg über holprige Skipisten und staubten durch  Tiefschneeabfahrten. Nachdem die Sonne verschwunden war, beschlossen einige, mehr Zeit beim Meditieren in der EC-Gompa zu verbringen, während andere ihr Glück und die Stabilität ihrer Knochen auf die Probe stellten, in dem sie die Abfahrt im Blindflug versuchten, wie Piloten eine” Nullsicht”  bezeichnen -  bei nebligen – 8 Grad. Eine reine Sichtweise war hilfreich um die  Hindernisse, die urplötzlich aus dem Nichts erschienen, auch genießen zu können und manches Mal endete das voraus mit der Nase im Schnee. ;-)

Das EC liegt in einem Gebiet zwischen mehr als 15 Skigebieten aller unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und Arten, so dass es für Snowboarder, Alpinskifahrer, Langläufer und Schlittenfahrer ein wahrer Genuss ist. Schöne Bergwanderungen sind von hier aus für Spaziergänge im Winter leicht zu erreichen. So hielt der Name des Wochenendes auch das, was er versprach: Skifahren und Meditieren… und zusätzlich Lachen mit Freunden und die frische Luft und die wunderbare EC Umgebung genießen.

Lasst uns das nächstes Jahr wieder machen!

– von Tom