Geschichte

Nach jahrelanger Suche, zunehmend im Voralpenraum, wurde das Gut Hochreute als Standort für das neue Europe Center im Jahr 2007 gefunden.

Der Ort ist neben seiner fantastischen Lage über dem Alpsee mit Blick auf die Hochalpen eine Reminiszenz an unsere tibetischen Wurzeln, wo sich der Diamantweg über 1000 Jahre lang hinweg ungestört entwickeln konnte und dort auch seine ganze Kraft hervorbrachte.

Tiefe Wurzeln in der Geschichte des Buddhismus

Die Idee, eine zentrale internationale Stelle zu schaffen, geht letztendlich auf Guru Rinpoche zurück, dem folgendes Zitat aus dem Jahr 750 zugeschrieben wird: »Wenn der Eisenvogel fliegt, das Feuerpferd reitet und die Tibeter wie Ameisen in der Welt verstreut sind, kommt der Buddhismus in das Land der Rotgesichter!«

Als China in den 1950er Jahren während ihrer beginnenden Kulturrevolution Tibet eroberte, die meisten buddhistischen Einrichtungen zerstörte und viele Tibeter fluchtartig ihr Land verließen, musste der Diamantweg eine neue Heimat finden: die westliche Welt. Damit erfüllte sich die alte Prophezeiung, nur auf die im Buddhismus bisher unbekannte Internationalität musste sich neu eingestellt werden. In der Karma Kagyü Linie war die Antwort das jetzige Europe Center.

Angekommen im Westen!

Lama Ole Nydahl mit seiner unermesslichen Aktivität hat zusammen mit seiner Frau Hannah und vielen hohen tibetischen Lamas, allen voran der 16. Karmapa und Lopön Tsechu Rinpoche, das Kunststück fertiggebracht, eine Religion dort zu installieren, wo schon andere Religionen jahrhundertelang wirkten. Das gelang ihnen mit Geschick und Weisheit, unterstützt durch die kulturellen und gesellschaftlichen Bedingungen seit Beginn der 1970er Jahre.

Die Qualitäten der Kulturen zu erkennen und nutzen, die Lehren Buddhas, natürlich hauptsächlich die des Diamantwegs, darin einzubinden, eine internationale Grundlage für die Möglichkeit zu schaffen, sich sinnvoll zum Besten aller zu entwickeln, dass ist der Kern des Europe Centers.

S.H. der 16. Karmapa Rangjung Rigpe Dorje bat Lama Ole und Hannah Nydahl den Diamantweg-Buddhismus im Westen zugänglich zu machen – ein Lebenswerk.

Feierliche Übergabe von Gut Hochreute an S.H. den 17. Karmapa Trinley Thaye Dorje bei seinem ersten Besuch 2007

Gegenwart & Zukunft

Seit 2008 sind viele Menschen aus aller Welt nach Immenstadt gezogen. Nach den ersten groben Restaurierungsmaßnahmen, dem Decken der Dächer der zwei Hauptgebäude wurde der Neubau dringend notwendig. Das sich hinter dem traditionellen Ensemble versteckende L-förmige große neue Gebäude erfüllt alle Anforderungen, die die tägliche Arbeit möglich machen: Wohnbereiche für über 30 Personen, Gästezimmer, öffentliche Räume für Meetings, Kinder und Büros. 2015 endete diese Bauphase.

Neben den immer wiederkehrenden Restaurierungen für den alten Baubestand (z.B. die über 100 Jahre alten Fenster) ist auch die Pflege der neuen Gebäude, die Pflege der weiten Wald- und Wiesenflächen sowie die naturschützenden Maßnahmen des Außengeländes Aufgaben für die weiteren Jahre.

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Gut Hochreute

Die Gebäude des über 100 Jahre alten Gut Hochreute liegen eingebettet in die traumhaften Allgäuer Berge, mit Blick über den Großen Alpsee.
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Veranstaltungen

Der Veranstaltungskalender gibt einen Überblick über alle Veranstaltungen im Europe Center, für Neu-Interessierte und Praktizierende.
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Impressionen

Jede Menge Fotogalerien, Videos und virtuelle Touren aus über 10 Jahren Europe Center Projekt – Inspiration pur. Viel Spaß bei Stöbern!
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