Weiterentwicklung von Gut Hochreute

Das ca. 40 Hektar umfassende Gelände von Gut Hochreute besteht aus Hangwiesen und Wald, die bewirtschaftet, gestaltet und beschützt werden, und aus dem Gebäudekomplex.

Eine der Voraussetzungen für den Kauf des Geländes war die Möglichkeit, einen Neubau auf dem Gelände zu errichten, der es erst ermöglicht, den Seminarbetrieb sinnvoll zu betreiben und der gleichzeitig die denkmalgeschützten Jugendstilgebäude von zu viel Betrieb entlastet und sie damit schont.

Landschaftsplanung & Naturschutz

Die Stiftung Buddhismus Diamantweg hob beim Kauf des Gutes Hochreute die Natur im Zusammenspiel mit den Menschen und ihren Bedürfnissen als eine Priorität hervor. Erhalt, Pflege und Weiterentwicklung der Offenheit des Geländes mit seinem Erholungswert für die Menschen sind Bestandteil des Projekts.

Ökologische Umgestaltung der Außenanlage

Dieses umfangreiche Projekt erstreckt sich über mehrere Jahre. Ziel ist es, die Schönheit der Allgäuer Landschaft und den Naturschutz möglichst vollkommen in Einklang zu bringen.

Die ursprünglichen Terrassen wurden im 19. Jahrhundert im Hangbereich zum erleichterten Mähen nivelliert, der ursprüngliche Bach verrohrt. Die Terrassen, die prägnant für das Allgäu sind, wurden nun in ähnlicher Weise wiederhergestellt.

Die Verbesserung der Gewässersituation war eine weitere Herausforderung. Die zum Teil bislang unkontrolliert abfließenden Wassermengen an den Hängen werden jetzt länger in der Landschaft gehalten. Zusätzlich soll ein ehemals offen fließendes Bachsystem wieder geöffnet werden. Somit wird auch langfristig eine ökologische Verbesserung des Gesamtgebietes. Die Böschungen der Terrassen entwickeln sich zu Biotopen und vernetzen die bestehenden Biotope in den großen Talschluchten.

Auch die Neubepflanzung der Baum- und Buschbestände haben sich an historischen Gegebenheiten orientiert. Obstbaumsorten wie Apfel, Birne, Zwetschgen und Mispel wurden gepflanzt. Und bei den Wildobstarten haben die Landschaftsplaner vor allem an Traubenkirsche, Eberesche und Mehlbeere gedacht. Insgesamt ergeben weit über 150 Bäume als Wegbegleitung und als Streuobstwiesen das ursprüngliche Landschaftsbild.

Denkmalschutz

Die vier ursprünglichen Gebäude der Hochgut Reute stehen unter Denkmalschutz, einschließlich der Einrichtung der Villa, also die Möbel, Lampen und Wandvertäfelungen.
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Umweltschutz

Die Buddhismus Stiftung hat Entwässerungssysteme für das Gelände gebaut, Waldpflege und Wiederaufpflanzung wurden ebenfalls wieder aufgenommen.
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