Stupa

Stupas sind Monumente für den Frieden in der Welt. Sie sind Bauwerke, die in perfekter Form die reine Natur des Geistes, die Erleuchtung, ausdrücken.

Stupas werden seit Jahrtausenden in Asien gebaut, seit 1982 auch in Europa. Ihre Symbolik ist sehr vielfältig: Sie stehen u.a. für die verschiedenen Weisheiten eines Buddhas, aber auch für die Gemeinschaft der Praktizierenden, der Sangha. Allgemein wird gesagt, dass der spirituelle Einfluss eines Stupas so groß sei, dass die, die ihn hochschätzen, die an seinem Bau mitwirken, sowie auch diejenigen, die in seiner Umgebung leben, seine positive Wirkung als Quelle von Frieden, Glück und Wohlstand erleben.

Stupa des langen Lebens

Auf dem Gelände unterhalb der Villa des Europe Centers steht ein Stupa des Langen Lebens, der auch manchmal Stupa des Vollständigen Sieges genannt wird. Er weist darauf hin, dass Buddha seine Lebensspanne auf Wunsch seiner Schüler um drei Monate verlängerte, er zeigt aber auch gleichzeitig auf die Lebensspanne Buddhas, damit er seine gesamte Lehre weitergeben konnte.

Diejenigen, die den Stupa im Uhrzeigersinn umrunden und Wünsche zum Besten aller machen, erfahren seinen Segen, der mit sich bringt, dass man lange sinnvoll und beispielhaft die Welt beschenken kann.

Sherab Gyaltsen Rinpoche, im Himalaya hoch angesehen wegen seines tiefen Mitgefühls, weihte den Stupa mit einer traditionellen Zeremonie ein.

Die tiefe Bedeutung von Stupas

Neben den oben erwähnten Eigenschaften eines Stupas werden ihm noch weitere glückbringende Qualitäten zugeschrieben:

  • Ein Stupa reinigt die Atmosphäre und so können sich an dieser Stelle verwirklichte Lehrer wieder gebären lassen.
  • Der Dharma (Buddhas Lehre) kann wachsen.
  • Für die Stupas in Europa bedeutet es, dass die Übertragung des Buddhismus von Asien nach Europa gestärkt und verwurzelt wird.
  • Der Stupa bringt Frieden und Wohlstand in dem Land, in dem er gebaut wird.
  • Er schützt die Stelle, an der er steht, zum Beispiel das buddhistische Zentrum am Ort.

Lopön Tsechu Rinpoche

Lopön Tsechu Rinpoche (1918 – 2003) war einer der angesehensten buddhistischen Meditationsmeister im Himalaya. Er war nicht nur der erste Lehrer von Hannah und Ole Nydahl, sondern er war die Schlüsselfigur für den Zusammenhalt der verschiedenen buddhistischen Gemeinschaften in dieser Region.

Durch seine Kraft und Inspiration entstanden insgesamt 16 Stupas in Europa, wobei er sein Hauptaugenmerk auf Spanien richtete: Er baute 1994 eine Kalachakra-Stupa in der Nähe von Vélez-Málaga, die zur Erhaltung des Friedens dient; in Benalmádena plante er die Errichtung einem 33 m (= 108 Fuß) hohen Erleuchtungsstupa, dessen Vollendung er leider nicht mehr erleben durfte.

Lopön Tsechu Rinpoche war ein herausragender Praktizierender, obwohl er niemals im klassischen Sinne als eine besondere Wiedergeburt galt. Auf die Frage des 16. Karmapa, ob er endlich wissen wolle, wer er wirklich sei, antwortete Rinpoche: ” Nein, danke!”

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